Emilia Martnesson - Ana

Endlich mal wieder ein Album im Wald der Jazzvocalistinnen, das man sich immer wieder gerne auflegt. Emilia Martnesson ist in Schweden geboren und lebt seit mehr als 10 Jahren in London, wo sie fester Bestandteil der hochinteressanten Brit Jazz Szene ist. Aber was unterscheidet ihr zweites Album „Ana“ nun von anderen? Es groovt. Es kommt mit „Harvest Moon“ von Jamie Doe als tollem Opener und hat keine Angst vor Gefühlen. Auf „Ana“ hört man Songs und keine Jazzstandards mit Gesangsübungen. Es ist dieses für die UK Jazz Szene typische, offene Timbre, das auf „Ana“ voll zum Einsatz kommt. Emilia Martnesson trägt schwedische Volksweisen im Herzen: der daraus entsatndene schwedische Ton kommt auf dem Titelstück und einigen anderen Highlights der Platte zum Vorschein. Das tut der Platte gut – und den Ohren auch.

Text: Nabil Atassi


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Emilia Martnesson
Ana
10 tracks
Spieldauer: 40:42 min
Babel Label

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