Glockenspiel - Dupleix

Aus England kommt diese Band, besser gesagt dieses Duo, bestehend aus Gitarrist Alan Dullemore und Drummer Steve D’Enton mit 5 epischen Stücken auf ihrem neuen Album „Dupleix“, die beiden entstammen der experimentellen Improvisations-Szene im vereinigten Königreich und toben sich auf ihrem neuen Album entsprechend aus: mit weiten Rhythmen, epischen Soli auf getragenen Rhythmusparts fangen sie auf dem Opener „Larven“ eine Atmosphäre auf, die während der vier weiteren Stücke bestehen bleibt. Sie bedienen sich am post-Rock, an Ambient, Electric-Jazz und Krautrockrhythmen. Wie 5 große Gemälde stehen die Stücke und auf „Tramadol“ und „Fentanyl“, benennen sie zwei davon nach starken Schmerzmedikamenten – vieldeutig. Es gibt viel zu entdecken in der Musik und bei mehrmaligem hören tun sich immer wieder neue Seiten auf, gerade auf dem monumentalen „Fentanyl“. Etwas gediegener könnte es manchmal zugehen auf „Dupleix“ und man würde sich das eine oder andere Saxophon als neue Klangfarbe und improvisatorische Verstärkung wünschen, aber vielleicht gibt es die ja live.

Von: Nabil Atassi

Glockenspiel
Dupleix
Adrian Dullemore: guitars, Steve D’Enton: Drums
5 tracks
Spieldauer: 34:37 min
Babel Label/Indigo, Rough Trade
VÖ: 17.06.2013

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